In der Schmelzgasse in Wien-Leopoldstadt eröffnet das Bistro „Melt“, betrieben von zwei erfahrenen Gastronomiefachkräften. Das Konzept setzt konsequent auf Zero Waste, regionale Zutaten und nachhaltige Verarbeitung. Damit richten sich die Betreiber bewusst gegen Verschwendung und für bewussten Genuss.
Herkunft und Philosophie
Die beiden Inhaber kennen die Gastronomie aus der Praxis und wollen mit „Melt“ zeigen, dass nachhaltige Küche machbar ist. Seit der Übernahme und dem Umbau des früheren Lokals haben sie selbst mit angepackt und Wert auf Handarbeit, Authentizität und ein klares Nachhaltigkeitsversprechen gelegt.
Im „Melt“ wird kaum etwas weggeworfen. Orangenschalen landen in Drinks, Bananenschalen werden zu Chips oder karamellisiert, Gemüsereste werden fermentiert oder als Basis für Gerichte verwendet. Selbst Kräuter und Gemüse stammen teils aus eigenem Anbau.
Menü und Atmosphäre
Die Speisekarte bleibt klein und bewusst wechselnd. Angeboten werden saisonale Gerichte mit regionalen Zutaten, von Suppe über Burger bis zu fein ausgearbeiteten Hauptgerichten. Damit spricht das Bistro Gäste an, die Wert auf bewusste Ernährung und Qualität legen.
Das Lokal selbst vermittelt eine lockere, authentische Stimmung. Mit Innenraum und Schanigarten entsteht ein Ort, der sowohl für Alltag als auch Begegnung gedacht ist.
Nachhaltigkeit als Konzept und Vorbild
Das „Melt“ zeigt, wie Gastronomie mit geringem Müllaufkommen funktionieren kann, auch in einer Stadt wie Wien. Mit Zero Waste, regionaler Beschaffung und kreativer Nutzung aller Bestandteile setzt das Bistro ein Zeichen für bewussten Umgang mit Ressourcen und Küche mit Verantwortung.







