In der Landstraße 35, in einem ehemaligen Modegeschäft, eröffnet „Numa la pizza“. Das Konzept, entwickelt von Fabio König, bringt authentische römische Pizza al Taglio nach Oberösterreich. Trotz kompakter Fläche und fehlender klassischer Gastronomie-Infrastruktur wurde ein reproduzierbares Fine-Dining-Konzept geschaffen.
Römische Tradition trifft auf modernes Konzept
„Numa“ steht für Handwerk, Tradition und Struktur – Werte, die das Konzept des Lokals prägen. Authentische Pizza al Taglio, eine der bekanntesten Streetfood-Spezialitäten Roms, wird in großen rechteckigen Blechen frisch gebacken und nach Gewicht verkauft. Das schnelle, unkomplizierte und qualitativ hochwertige römische Streetfood-Erlebnis ist nun in Linz angekommen. Fabio König, Quereinsteiger in der Gastronomie, verfolgt die Vision eines skalierbaren Konzepts für Systemgastronomie.
Herausforderung: Kleine Fläche, große Anforderungen
Die Umwandlung des ehemaligen Modegeschäfts in einen funktionierenden Gastronomiebetrieb war eine Herausforderung. Lüftungsanlagen, neue Elektroinstallationen, Deckenveränderungen, eine komplette Zubereitungsküche und ausreichend Lagerfläche mussten auf kompaktem Raum untergebracht werden. Auch behördliche Auflagen wie Betriebsanlagengenehmigungen und gewerbliche Anforderungen mussten berücksichtigt werden. Das Projekt erforderte technisches Know-how und präzise Planung, um alle Anschlussgewerke und gewerblichen Anforderungen zu navigieren.
Funktion und Atmosphäre als Einheit
Die Qualität des Foodkonzepts spiegelt sich auch im Raum wider. Numa lebt von der Authentizität der römischen Küchentradition, die sich in der Gestaltung widerspiegelt. Ziel war es, einen Begegnungsort zu schaffen, der die Dynamik und Lebendigkeit römischer Streetfood-Kultur transportiert und dabei für ein effizient arbeitendes Team funktioniert. Die Herausforderung bestand darin, alle Arbeitsbereiche auf begrenzter Fläche so zu organisieren, dass kurze Wege, klare Prozesse und ein reibungsloser Ablauf entstehen – ohne die Atmosphäre für Gäste zu vernachlässigen.
Ein Konzept, das bereit ist zu wachsen
Mit dem ersten Numa in Linz wurde nicht nur ein neuer Gastronomiestandort realisiert, sondern die Grundlage für ein skalierbares Gesamtkonzept geschaffen. Von Beginn an war das Projekt darauf ausgerichtet, Strukturen zu entwickeln, die sich auf weitere Standorte übertragen lassen. Diese Verbindung aus Qualität, Wiedererkennbarkeit und Flexibilität macht Numa zukunftsfähig.






