ÖAMTC-Flugrettung: Intensiver Einsatz während der Semesterferien mit 1.605 Alarmierungen

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Die Semesterferien zählen traditionell zu den intensivsten Zeiten für die ÖAMTC-Flugrettung. Zwischen dem 31. Jänner und dem 22. Februar absolvierten die Christophorus-Crews insgesamt 1.605 Einsätze, was durchschnittlich 70 Starts pro Tag entspricht. Die hohe Einsatzfrequenz unterstreicht die Bedeutung einer flächendeckenden und leistungsfähigen Flugrettung für die medizinische Notfallversorgung, insbesondere in den alpinen Regionen.

Wintersportunfälle als häufiger Einsatzgrund

Neben internistischen und neurologischen Notfällen, die ganzjährig zu den häufigsten Einsatzgründen zählen, spielten Wintersportunfälle eine bedeutende Rolle. Insgesamt 609 Einsätze wurden während der Semesterferien auf Österreichs Skipisten geflogen. Dabei transportierten die Crews 554 Skifahrer, 22 Snowboarder, 12 Skitourengeher sowie 21 weitere Wintersportler zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser.

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Regional lag Tirol mit 442 Alarmierungen an der Spitze. Besonders häufig startete Christophorus 4 in Kitzbühel (116 Einsätze), gefolgt von C6 in Salzburg (99 Einsätze) sowie C1 in Innsbruck und C14 in Niederöblarn (je 84 Einsätze). Der einsatzstärkste Tag war der 8. Februar 2026 mit 90 Alarmierungen.

Versicherungsschutz im alpinen Bereich beachten

Der überwiegende Teil der medizinisch notwendigen Notarzthubschraubereinsätze wird durch die Sozialversicherung gedeckt. Bei Sport- und Freizeitunfällen im alpinen Bereich – die rund zwölf Prozent des Einsatzaufkommens der ÖAMTC-Flugrettung ausmachen – erfolgt die Verrechnung direkt mit den Patienten. Es wird darauf hingewiesen, dass ein entsprechender Versicherungsschutz oder eine Mitgliedschaft, wie der ÖAMTC Schutzbrief, das finanzielle Risiko minimieren kann.

Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, appelliert an alle Wintersportler, verantwortungsvoll unterwegs zu sein: „Aufeinander Rücksicht nehmen, realistische Selbsteinschätzung und die Einhaltung der FIS-Regeln tragen wesentlich dazu bei, Unfälle zu vermeiden.“

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