ÖHV kritisiert Entgelttransparenz-Richtlinie: Bürokratie statt Fairness

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Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) übt scharfe Kritik an der geplanten Entgelttransparenz-Richtlinie der EU. Statt der versprochenen Entbürokratisierung droht eine neue Bürokratielawine, die Unternehmen und den Wirtschaftsstandort teuer zu stehen kommt.

Komplexe Anforderungen ohne Mehrwert

Die Richtlinie verlangt eine detaillierte Aufschlüsselung des geschlechtsspezifischen Entgeltgefälles, einschließlich variabler Bestandteile und deren Verteilung in Entgeltquartilen. Die damit verbundenen Berichts- und Dokumentationspflichten sind komplex und stellen für viele Betriebe Neuland dar. Fehler und daraus resultierende Strafen sind vorprogrammiert.

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Forderung nach Einbindung der Praxis und Bürokratieabbau

Walter Veit, Präsident der ÖHV, fordert eine 180-Grad-Kehrtwende: „Die EU muss die Praxis einbinden, die Löhne und Gehälter bezahlt und berechnet. Nur so lässt sich verhindern, dass weitere sinnlose Bürokratie entsteht.“ Die Bundesregierung wird aufgefordert, in Brüssel eine grundlegende Überarbeitung der Richtlinie durchzusetzen und Entlastungen für die Betriebe zu erreichen.

Wirtschaftliche Belastungen und politische Verantwortung

Die Lohnverrechnung ist bereits heute komplex und aufwändig. Zusätzliche bürokratische Anforderungen erhöhen den Aufwand ohne erkennbaren Mehrwert. Die ÖHV sieht hierin eine Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit der Branche und fordert klare politische Maßnahmen gegen die zunehmende Bürokratie.

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