ÖHV-Urlaubsradar 2026: Reisefieber ungebrochen

Österreich bleibt Fixpunkt im Sommerurlaub

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Die Reiselust der Österreicher bleibt auch im Sommer 2026 hoch: Fast 8 von 10 planen zwischen Juni und September mindestens eine Reise, während 7,3 Prozent noch unentschlossen sind.

ÖHV-Präsident Walter Veit betont:

„Sommerurlaub hat einen sehr hohen Stellenwert. Österreich bleibt dabei für viele ein Fixpunkt – besonders dort, wo Natur, Bewegung, Genuss und Erholung zusammenkommen.“

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Österreich als beliebtes Reiseziel

Mehr als jeder Zweite plant zumindest einen Aufenthalt im eigenen Land (53,5 %), während sechs von zehn eine Reise über die Grenze planen. Der Anteil der Inlandsurlauber bleibt auf Vorjahresniveau, bei Auslandsreisen wurde sogar exakt derselbe Wert erhoben. Viele gönnen sich mehr als eine Reise: 30,5 Prozent planen zwei Sommerurlaube, 23,7 Prozent sogar drei oder mehr. Die größte Gruppe mit 45,8 Prozent plant einen Urlaub. Das Reiseverhalten bleibt damit gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert.

Aktivurlaub gewinnt an Bedeutung, Steiermark, Kärnten und Salzburg führen

An der Spitze der heimischen Sommerziele liegen erneut die Steiermark, Kärnten und Salzburg. Besonders gefragt bleiben Aktiv-, Wellness- und Badeurlaube. Aktivurlaub gewinnt weiter an Bedeutung und steigt gegenüber dem Vorjahr von 26,8 auf 31,4 Prozent. Erholungs- und Wellnessurlaub geht von 24,8 auf 21,1 Prozent zurück, Badeurlaub am See von 20,4 auf 19,2 Prozent. Juli und August bleiben die stärksten Reisemonate, Juni und September gewinnen vor allem im Inland weiter an Bedeutung.

Digitale Planung, bewusste Buchung

Die Urlaubsvorbereitung läuft überwiegend online: Mehr als vier von zehn informieren sich über Suchmaschinen, Reiseblogs und Bewertungsportale, knapp drei von zehn verlassen sich auf Empfehlungen aus dem Freundes- und Familienkreis. Bei der Buchung zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen Inlands- und Auslandsurlauben. Für Aufenthalte in Österreich buchen 45,3 Prozent direkt beim Hotel oder der Unterkunft, nahezu gleich viele (45,1 %) nutzen Online-Buchungsplattformen. Bei Auslandsreisen dominieren dagegen klar die Plattformen: Sechs von zehn buchen über Booking, Expedia & Co., nur 31,0 Prozent direkt bei der Unterkunft. Veit streicht hervor: „Gerade beim Österreich-Urlaub zahlt sich der direkte Kontakt zum Hotel aus. Viele Betriebe bieten auf ihren eigenen Websites Pakete, Extras oder flexiblere Möglichkeiten, die Gäste auf Plattformen oft nicht sehen.“

KI holt auf, spielt aber noch Nebenrolle

Künstliche Intelligenz gewinnt bei der Urlaubsplanung langsam, aber messbar an Bedeutung: Der Anteil regelmäßiger Nutzer steigt von 6,3 auf 9,4 Prozent, jener der gelegentlichen Anwender von 14,1 auf 22,9 Prozent. Dennoch nutzen knapp zwei Drittel KI bei der Urlaubsplanung derzeit noch gar nicht.

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