Anlässlich des Tags des frischen Gemüses zieht die AMA-Marketing Bilanz zum Gemüsekonsum in Österreich. Im Jahr 2025 verzehrten Österreicher durchschnittlich 117,1 Kilogramm frisches und verarbeitetes Gemüse pro Kopf. Besonders von Juni bis August ist die Vielfalt an frischem, regionalem Gemüse am größten. Die biologische Produktionsweise gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung, wie der wachsende Bio-Anteil in der RollAMA zeigt: Fast ein Viertel aller Ausgaben für Gemüse entfällt auf frisches Bio-Gemüse.
Qualität, Regionalität und Bio-Produktion im Fokus
Christina Mutenthaler-Sipek, Geschäftsführerin der AMA-Marketing, betont: „Qualität, Regionalität und die biologische Produktionsweise werden bei frischem Gemüse für Konsumentinnen und Konsumenten immer wichtiger. Wer auf das AMA-Gütesiegel oder das AMA-Biosiegel setzt, kann sich auf geprüfte Qualität aus der Region verlassen.“
Paradeiser, Karotten und Zwiebeln als Spitzenreiter
In Österreich werden laut Bundesamt für Ernährungssicherheit 288 verschiedene Gemüsesorten kultiviert. Die Tomate (Paradeiser) ist mit Abstand das am stärksten nachgefragte Gemüse. Auf 192 Hektar Fläche werden rund 57.500 Tonnen Paradeiser angebaut, hauptsächlich im Burgenland, Wien, Niederösterreich und der Steiermark. Pro Kopf wurden im Zeitraum 2024/25 über 25 kg Paradeiser konsumiert. Nach den Paradeisern sind Karotten mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 12 kg im Trend, gefolgt von Zwiebeln (7,5 kg), Gurken (6 kg) und Paprika (5 kg).
Niederösterreich: Österreichs größter Gemüseproduzent
Die größte Anbaufläche wird für Zwiebeln genutzt: Auf über 3.500 Hektar wurden im vergangenen Jahr 220.000 Tonnen geerntet, wovon 93 % aus Niederösterreich stammen. Damit erreicht Österreich bei Zwiebeln den höchsten Selbstversorgungsgrad von 140 % unter den Gemüsesorten. Niederösterreich ist mit einer Anbaufläche von über 19.600 Hektar und fast 60 % der gesamten Ernte der stärkste Gemüseproduzent Österreichs.






