Die ersten Seilbahnen entstanden in den 1920er Jahren und mit der Eröffnung der ersten Personen-Seilbahn auf die Rax im Jahr 1926 änderte sich das Freizeitverhalten schlagartig. Vorerst nur im Winterbetrieb geöffnet, wurde Skifahren damit zum Volkssport. Heute sind die meisten Seilbahnen nicht nur im Winter in Betrieb, sondern erschließen auch den Sommergästen auf bequem Art höher gelegene Gebiete. Wanderer dringen in Regionen vor, die sonst nicht erreichbar wären, weil der gesamte Aufstieg vom Tal zu kräfte- und zeitraubend wäre. Mountainbiker hängen ihre Geräte an die Sesseln und pendeln gemütlich nach oben, um anschließend in rasanter Fahrt ins Tal zu sausen.
Freizeitvergnügen für alle!
Familien nützen die Seilbahnen, um auch mit kleineren Kindern höher gelegene Regionen zu erreichen, wie es sonst nicht möglich wäre. Und nicht zuletzt sind es die Hüttenwirte, die sich über deutlich mehr Gäste freuen, wenn eine Seilbahn in der Nähe ist. Was zur Folge hat, dass immer mehr Hütten zu Restaurants mutieren und haubenverdächtige Küche anbieten. Die bequeme Erreichbarkeit der Bergrestaurants bringt auch nicht nur mehr Gäste, sondern auch ein deutlich anderes Klientel. Eines, das Kulinarik ganz oben auf ihrer To do Liste hat und auch bereit ist, dafür entsprechend zu zahlen.
Ein nicht unwesentlicher Faktor ist die Tatsache, dass immer mehr Seilbahnen auf erneuerbare Energien setzen und damit tatsächlich nachhaltig agieren.
Alles Kriterien, welche die hohe Wertschöpfung der Seilbahnen unterstreicht und sie zudem als Ganzjahresbranche ausweist. Skifahren ist gut, Sommerwandern auf den Bergkuppen aber auch.

Obmann WKO Seilbahnen Österreich
Österreichs Seilbahnen sind die tragende Säule des heimischen Wintertourismus und befinden sich mit knapp 52 Millionen Skier Days stabil unter den globalen Top- 3-Nationen. Dazu trägt neben dem hohen Qualitätslevel vor allem auch das konstante Investitionsvolumen der Unternehmen bei.
Durchschnittlich eine halbe Milliarde Euro wurden seit 2015 jährlich in Modernisierung, Effizienzsteigerung und digitale Innovation investiert. Über Zweidrittel der Gäste kommen zum Skifahren nach Österreich und bleiben dabei unverändert jung: 41 Prozent sind mit der Familie auf Urlaub, über ein Viertel der Gäste sind Kinder und Jugendliche.
Zudem sind die Seilbahnen mit einer Wertschöpfung von 6,7 Milliarden Euro stabile Wirtschaftsfaktoren in den heimischen Regionen. So generieren bergbahnnutzende Wintersportler durch Seilbahnen, Beherbergung, Gastronomie, Sporthandel, Transport u.ä. einen Bruttoumsatz von € 12,6 Milliarden Euro. Zudem sind die Seilbahnbetriebe auch ein Motor für den Arbeitsmarkt: 17.000 Arbeitsplätze schaffen die Betriebe direkt, weitere knapp 128.000 Arbeitsplätze werden in anderen Branchen lukriert.







