Green, flexibel & kulinarisch

So gut die touristischen Zahlen auch sind, unter Druck ist das Tourismusland Österreich trotz allem.

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Kostentreiber Energie, der Mitarbeitermangel und steigende Mitarbeiterkosten beherrschen nach wie vor die Branche und das sich ändernde Klima stellen auch gestandene Touristiker vor Herausforderungen.

Ob und wann Frau Holle ihre weißen Federn ausschüttet, wird immer mehr zum Lotteriespiel. Demzufolge sind Alternativangebote ein Muss geworden, was langfristig der Wegbereiter zur Ganzjahresdestination ist. Was nur positiv sein kann, weil dann auch kleine und/oder Nischenthemen an Relevanz gewinnen. Ebenfalls dem Wetter geschuldet ist der Aufstieg der Nebensaison, wie Zahlen für den September und Oktober zeigen. Zahlen der Statistik Austria belegen, dass Österreich weiterhin ein Gästemagnet ist. Mit 83,39 Millionen Nächtigungen erreichte die Sommersaison 2025 einen neuen Höchstwert und die Wintersaison hat ähnlich gut begonnen.

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„Die wachsende Bedeutung der Nebensaison ist ein wichtiger Schritt in Richtung Ganzjahresbetrieb. Sie unterstützt Betriebe wie Mitarbeiter gleichermaßen“, so ÖHV Generalsekretär Gratzer. Besonders erfreulich ist der langfristige Trend, dass Vor- und Nachsaison immer mehr Gewicht gewinnen.

Nah & fern

Herr und Frau Österreicher reisen viel, ungeachtet der hohen Kosten bei Nächtigung und in der Gastronomie, und da genauso gerne im eigenen Land, wie in die Ferne. Nachgefragt sind da wie dort Destinationen, die im Bereich Nachhaltigkeit aktiv sind und da auch belegen (können), Natur und Erholung gewinnen stark an Bedeutung. Und nochmals einen Schub nach vorne hat das Thema Kulinarik gemacht. Der potenzielle Gast schaut, was die Region kulinarisch zu bieten hat und entscheidet immer öfter nach diesem Kriterium. Und das ist für Österreich ein Glücksfall, denn dieser im Tourismusplan „T“ vorgegebene Schwerpunkt schlägt sich mittlerweile deutlich in allen Regionen nieder.

Regionale Aushängeschilder

Die Protagonisten zeigen, was sie haben, und setzen damit ein Unterscheidungsmerkmal zu Mitbewerbern. Der Gast kann sich also gemütlich zurücklehnen und überlegen, ob er lieber fangfrischen Fisch aus den Salzkammergut- Seen genießen möchte, oder doch lieber die deftige Küche des Waldviertels. Qualitativ hochwertig sind beide und fündig wird er dort wie da bei regionalen Produkten. Und genau darum geht es, nämlich die jeweiligen Lebensund Genussmittel der Region entsprechen zu vermarkten. Zahlreiche Initiativen mit markanten Namen sind die Aushängeschilder dafür.

Womit die Kernaussage so viel bedeuten kann wie: jederzeit und überall, also flexibel. Und vor allem hochwertig muss es sein, was die hohe Hauben- und Sternedichte eindrucksvoll bestätigt.

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