Montag - 09.02.2026
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ÖWM-Marketingtag liefert wichtige Impulse für die heimische Gastronomie

Unter dem Eindruck eines herausfordernden Marktumfelds hat die Österreich Wein Marketing GmbH (ÖWM) bei ihrem diesjährigen Marketingtag die strategischen Weichen für 2026 gestellt. Für die heimische Gastronomie und Hotellerie lieferte das Online-Event wertvolle Einblicke in Markttrends, Konsumentenverhalten und die zukünftige Ausrichtung des österreichischen Weins, mit direkten Implikationen für die Weinkarte und die Gästeansprache.

Die Marktanalyse

Die renommierte Weinmarkt-Expertin Simone Loose (Hochschule Geisenheim) bestätigte, was viele Betriebe spüren. Kostensteigerungen, ein verändertes Konsumverhalten und wirtschaftliche Unsicherheiten prägen den Markt. Gleichzeitig betonte sie, dass gerade jetzt eine klare Positionierung, die Erschließung neuer Zielgruppen und hohe Anpassungsfähigkeit die entscheidenden Erfolgsfaktoren sind.

ÖWM-Schwerpunkte 2026

  1. Kampagne für die rot-weiß-rote Banderole: Eine breit angelegte Werbekampagne wird die Nachfrage nach österreichischem Qualitätswein gezielt stärken. Für Gastronomen ist dies ein Signal, Weine mit der Banderole prominent auf der Karte zu platzieren und vom Marketing-Push der ÖWM zu profitieren.
  2. Fokus auf die junge Zielgruppe: Mit der jungen Marke „rot weiss rosé“ werden gezielt Konsumentinnen und Konsumenten zwischen 20 und 35 Jahren angesprochen. Dies ist ein klarer Hinweis an die Branche, das eigene Weinangebot auf die Vorlieben dieser nachwachsenden, kaufkräftigen Gästegruppe abzustimmen.

Digitale Kommunikation und Weintourismus als Wachstumstreiber

Ein weiterer Schwerpunkt des Marketingtags lag auf der digitalen Kommunikation. Die kanadische Social-Media-Expertin Cokie Ponikvar zeigte, wie Weingüter, und damit auch Gastronomiebetriebe, mit Authentizität und Storytelling auf Plattformen wie Instagram junge Kunden erreichen.

Darüber hinaus wurden praxisnahe Impulse für den Weintourismus und erfolgreiche Heurigen-Geschäftsmodelle präsentiert. Diese Themen sind für die heimische Gastronomie und Hotellerie von direkter Relevanz, da sie neue Möglichkeiten zur Angebotsgestaltung und zur Schaffung von buchbaren Erlebnissen aufzeigen.

Frische, Qualität und Nachhaltigkeit sind gefragt

Das Resümee von ÖWM-Geschäftsführer Chris Yorke ist eine klare Handlungsanweisung für die Gastronomie: Die Stärken des österreichischen Weins – Frische, hohe Qualität und eine umweltbewusste Produktion – treffen exakt den Geschmack der Zeit. Für Sommeliers und F&B-Manager bedeutet dies, bei der Sortimentsgestaltung konsequent auf diese Attribute zu setzen.

Der ÖWM-Marketingtag hat somit nicht nur die Herausforderungen benannt, sondern auch eine klare strategische Richtung vorgegeben, an der sich die heimische Gastronomie und Hotellerie orientieren kann, um auch in einem sich wandelnden Markt erfolgreich zu sein.

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