Die Entscheidung, die Erhöhung der Wiener Ortstaxe erst zur nächsten Sommersaison umzusetzen, sorgt in der Hotellerie für Erleichterung. „Dass die Erhöhung der Ortstaxe mit 1. Dezember gerade noch abgewendet werden konnte, lässt Wiens Tourismusunternehmer aufatmen“, betont Felix Neutatz, Fachgruppenobmann der Hotellerie in Wien. Die Wintersaison, insbesondere die Adventwochenenden, sind bereits gut gebucht. Viele Hotels verzeichnen Stammgäste, die die vorweihnachtliche Atmosphäre Wiens schätzen und ihre Aufenthalte frühzeitig gebucht und zu fixen Preisen gesichert haben. Auch das Geschäft rund um den Songcontest ist vielversprechend: „Da sind viele Verträge unter Dach und Fach, wir werden nach einem etwas schwächeren Sommer wieder einen guten Winter haben.“
Transparenz bei Preislisten und Verträgen
Neben der zeitlichen Verschiebung der Ortstaxe wurde im Dialog mit der Stadt eine wichtige Neuerung vereinbart: die Möglichkeit, die Ortstaxe künftig auf Preislisten und in Verträgen separat auszuweisen. Neutatz erklärt: „Die geplante Möglichkeit, die Abgabe extra auszuweisen, verbessert Vergleichbarkeit.“ Bisher war dies aufgrund der Berechnungsmethode nicht möglich, was zu Problemen führte, da die Inklusivpreise der Wiener Hotels mit Preisen ohne Ortstaxe verglichen wurden und die Wiener Betriebe dadurch teurer erschienen. International und national ist es üblich, den reinen Zimmerpreis ohne Ortstaxe auszuweisen und die Abgabe separat zu berechnen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir hier eine gute Lösung finden werden“, so Neutatz. Diese Maßnahme stärkt die Transparenz und Wettbewerbsfähigkeit der Wiener Hotellerie nachhaltig.








