Gerade im Winter, wenn kurze Tage und wenig Sonnenschein das Gemüt verdüstern und manche Menschen lustlos oder gar depressiv reagieren, sind Nudelgerichte das Richtige. Sie liefern Kohlenhydrate, die den Körper gut mit Energie versorgen und für die Ausschüttung von Glückshormonen wie Serotonin verantwortlich sind. Das ist auch der Grund, warum so viele Menschen gerade im Winter mehr essen und gerne zu Schokolade und Süßem greifen. Nudeln sind beim Winterblues aber sicher die gesündere Variante.
Wer sich abwechslungsreich ernährt, muss auf Pasta nicht verzichten, sie ist gesünder als viele denken. Jedoch sollte man bevorzugt zu getrockneter Pasta aus Hartweizengrieß nach italienischem Vorbild greifen, denn sie ist reich an Protein. Eine Portion enthält etwas 10 bis 14 g Protein und Kohlehydrate in Form von Stärke, die langsam ins Blut übergeht, vor allem in Kombination mit einer ballaststoffreichen Sauce aus Gemüse und Tomaten. Getrocknete Pasta ist deshalb besser für den Blutzuckerspiegel als frisch bereitete, da sich durch das Trocknen resistente Stärke bildet, die den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lässt. Voraussetzung ist aber, dass die Pasta nur al dente gekocht wird. Pasta aus Weichweizen, Buchweizen oder glutenfrei lässt den Blutzuckerspiegel dagegen stärker ansteigen. Es kommt aber auch auf die Portionsgröße am Teller an. Italiener genießen meist kleinere Portionen mit etwa 80 bis 100 g Nudeln, außerhalb des Landes sind die Portionen meist deutlich größer.






