Pommes Freunde startet die nächste Phase seiner Expansion in Österreich. Die 2009 in München gegründete Fast-Food-Marke will nach den bisherigen Erfahrungen in Wien ein deutlich größeres Standortnetz aufbauen. Im Fokus stehen zunächst die Ballungsräume Wien, Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck.
Das Expansionstempo ist ambitioniert. Rund fünf neue Stores pro Jahr sind vorgesehen. Innerhalb der kommenden drei bis fünf Jahre soll zunächst ein stabiles Netz in den wichtigsten österreichischen Städten entstehen. Langfristig hält das Unternehmen 20 bis 30 Standorte für möglich.
Frequenzlagen stehen im Mittelpunkt
Bei der Standortsuche konzentriert sich Pommes Freunde vor allem auf stark frequentierte Lagen. Dazu zählen Innenstädte, Bahnhöfe und Verkehrsknotenpunkte, Einkaufszentren sowie touristisch stark besuchte Standorte.
Seit 1. August 2026 verantwortet Bernhard Kloucek die Standortentwicklung in Österreich. Er übernimmt die Suche nach geeigneten Immobilien und fungiert als Ansprechpartner für Eigentümer, Projektentwickler, Center-Betreiber und Makler. Damit schafft die Marke erstmals eine eigene lokale Struktur für ihre Expansion in Österreich.
„Mit unserem ersten Standort in Wien haben wir wichtige Erfahrungen gesammelt und gesehen, dass Pommes Freunde auch in Österreich funktioniert“, erklärt Gründer und Geschäftsführer Sebastian Petz.
Franchise als Wachstumsmotor
Das Konzept von Pommes Freunde ist im Quick-Service- und Streetfood-Segment angesiedelt. Im Mittelpunkt stehen Pommes frites, Burger, Currywurst und weitere Fast-Food-Produkte. Das Unternehmen betreibt mittlerweile mehr als 60 Standorte in Deutschland und Österreich.
Ein wesentlicher Teil des Wachstums erfolgt über Franchisepartner. Auch beim Ausbau in Österreich setzt Pommes Freunde auf dieses Modell. Während Kloucek die Immobilien- und Standortentwicklung übernimmt, bleibt das Franchise-Team für potenzielle Geschäfts- und Franchisepartner zuständig.
Die geplanten 20 bis 30 Stores würden Pommes Freunde von einem bislang punktuell vertretenen Anbieter zu einem österreichweit relevanten Player in der Systemgastronomie machen. Vor allem die Konzentration auf urbane Frequenzlagen dürfte dabei den Wettbewerb im heimischen Quick-Service-Markt weiter verschärfen.
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