Die Privatbrauerei Hirt blickt auf eine beeindruckende Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1270 reicht. Seit mehr als 755 Jahren wird in Hirt mit handverlesenen Rohstoffen und viel Zeit Bier gebraut. 2026 feiert die Brauerei ein besonderes Jubiläum: Seit 1846, also seit 180 Jahren, befindet sie sich durchgehend in Familienbesitz.
Kontinuität als Erfolgsprinzip
Dieses Jubiläum ist für die familiengeführte Privatbrauerei weit mehr als ein historisches Datum. Es ist Ausdruck einer Haltung, die das Unternehmen seit Generationen prägt: langfristig denken, Verantwortung übernehmen und sich bewusst Zeit nehmen – für Qualität, für Menschen und für nachhaltige Entwicklung. Der Markenclaim „Die Zeit nehm ich mir“ spiegelt diese Philosophie wider.
Niki Riegler, Eigentümer und Geschäftsführer der Privatbrauerei Hirt, betont: „Familienbesitz bedeutet für uns nicht nur Eigentum, sondern vor allem Verantwortung. Wir treffen Entscheidungen so, dass sie auch in zehn, zwanzig oder fünfzig Jahren noch richtig sind.“
Ein prägendes Kapitel dieser Entwicklung ist untrennbar mit Astrid Matchett-Krenn verbunden, die die Brauerei ab 1990 offiziell als Geschäftsführerin leitete und zu einer der bekanntesten Privatbrauereien Österreichs entwickelte. Unter ihrer Verantwortung wurden Marke, Vertrieb und Internationalisierung konsequent ausgebaut, Exportmärkte wie Italien, Kroatien, Slowenien und die USA erschlossen und die Qualitätsstrategie weiter geschärft. 2012 übergab sie die operative Verantwortung an ihren Sohn Niki Riegler, der die Brauerei seither gemeinsam mit seinem Onkel Dr. Klaus Möller führt.
Braukunst über Generationen – Qualität braucht Zeit
Mehr als siebeneinhalb Jahrhunderte Braugeschichte haben gezeigt: Qualität ist das Ergebnis von Erfahrung, Prozesswissen und Geduld. Die Produktpalette umfasst heute 15 verschiedene Hirter Biersorten. Dabei bleibt der Kern unverändert: Gutes Bier braucht Zeit. Reifung, Abstimmung und handwerkliche Präzision sind entscheidend für Geschmack und Charakter.
Herkunft und Wertschöpfung – fest in Kärnten verankert
Die Privatbrauerei Hirt ist tief in Kärnten verwurzelt. Bio-Gerste von eigenen Feldern sowie Kärntner Gerste von regionalen Kooperationspartnern fließen teils in ausgewählte Hirter Biere ein. Damit bleibt die Wertschöpfung in der Region – und die Herkunft im Geschmack erlebbar. Historisch war die Privatbrauerei Hirt stets mehr als nur eine Brauerei: Landwirtschaft, Gastronomie und Braukunst waren und sind eng miteinander verbunden.
Verlässlicher Partner – heute und in Zukunft
Das Jubiläumsjahr 2026 steht für Kontinuität und Bewegung. Auch in Zukunft wird die familiengeführte Privatbrauerei gezielt in den Standort, in moderne Infrastruktur, in nachhaltige Prozesse und vor allem in die Menschen investieren. Ziel ist es, die Qualität weiterzuentwickeln, Arbeitsplätze langfristig zu sichern und die regionale Wertschöpfung zu stärken.








