Ganz klar geht der Trend mittlerweile zu hoher Qualität und zu regionalen Produkten. Letztere werden mit dem Namen des Produzenten versehen, um dem Gast eine Zuordnung zu geben, denn der möchte genau wissen, woher sein Käse kommt. Am Buffet, das es meist nach wie vor gibt, finden sich Produkte, deren Frische durch längeres Liegen nicht beeinträchtigt werden: Gebäck, Schinken, Käse, Marmeladen, Obst und Gemüse. Wobei die beiden Letzten in kleinen Mengen immer wieder frisch nachgelegt werden. Warme und frisch zubereitete Speisen, wie alle Eier-Gerichte, werden vermehrt in Schauküchen frisch angeboten und völlig individuell zubereitet. Ebenso Pancakes oder Palatschinken mit diversen Toppings und Füllungen.
Der Grund dahinter ist simpel: Bei direkter Bestellung wird häufiger aufgegessen und es bleibt weniger am Teller zurück, weil der Gast ganz nach seinen besonderen Vorlieben ordern kann. Zudem steht Frische für Qualität.
Auch die Etageren haben sich etabliert, wo von überall ein bisschen drauf ist, mit dem klaren Hinweis, dass gerne nachbestellt werden kann.
Das Sonntagsfrühstück
Das klassische Sonntagsfrühstück, um das Wochenende zu genießen, hat nichts von seiner Aktualität verloren, aber hat hinsichtlich des Angebotes eine Adaptierung erfahren. Zu den klassischen Frühstücks-Packages werden immer häufiger Hauptspeisen im Kleinformat angeboten: Schnitzerl, Burger oder Bowls. Was dann letztendlich natürlich in einem Brunch mündet, der gerne bis zum frühen Nachmittag ausgedehnt werden kann.
Meist wird auch ein Special des Hauses angeboten, das sich oft an saisonalen Produkten orientiert oder Feiertage wie Ostern, Halloween oder Weihnachten abbildet.
Midi ist das Maß aller Dinge!
Und wie sieht das mit dem Gebäck aus? Neben vielen Brot- und Gebäckvarianten für die immer mehr werdenden Unverträglichkeiten, hat sich die Größe verändert. Midi-Gebäck ist die neue Größe, und wird von Gastronomen gerne geordert. Deren Begründung lautet wie folgt: Es wird weniger weggeworfen und der Gast hat die Möglichkeit, mehrere Gebäcksorten auszuprobieren. Was im Frühstücksbereich durchaus in Ordnung ist und seine Berechtigung hat, aber wenn dann in der Gastronomie die Midivariante genau so viel kostet, wie ursprünglich das normale Gebäck, dann darf das durchaus hinterfragt werden.
Fleisch ja, aber Suppen genauso
Trotz aller veganen Trends ist das Frühstücksbuffet nach wie vor üppig mit Schinken und Wurst bestückt. Trotzdem werden vermehrt internationale Frühstückstrends ins Angebot aufgenommen. Die asiatische Misosuppe zum Frühstück ist keine Seltenheit mehr, inklusive weiterer fernöstlicher Produkte. Das englische Frühstück mit Bohnen und Würstel ist sowieso schon state of the art. Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages, predigten schon die Großeltern, und dieser Ausspruch hat nichts an Aktualität verloren.









