Ryanair vor möglicher Kürzung des Wien-Flugangebots

Herausforderungen für Billigfluglinien am Standort Wien

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Nach der Ankündigung von Wizz Air, sich ab März 2026 vom Standort Wien zurückzuziehen, berichten Medien nun, dass auch Ryanair seine Wien-Flüge erheblich reduzieren könnte. Grund dafür sind vor allem die hohen Flughafengebühren, die das Geschäftsmodell von Ryanair ins Wanken bringen würden.

Bereits in der Vergangenheit hat Ryanair die österreichische Regierung aufgefordert, die „schädliche Flugticketabgabe“ von zwölf Euro pro Flugticket abzuschaffen und die „überhöhten Flughafengebühren“ zu senken. Diese Forderungen unterstreichen die wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen Billigfluglinien in Wien konfrontiert sind.

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Wirtschaftliche Perspektiven trotz Unsicherheiten

Eine offizielle Bestätigung von Ryanair zu den Rückzugsgerüchten liegt bislang nicht vor. Für den 17. September wurde jedoch eine Pressekonferenz in Wien angekündigt, bei der auch CEO Michael O’Leary anwesend sein wird. Interessant ist, dass Ryanair im Juli bekanntgab, seinen Gewinn im ersten Quartal 2025 auf 820 Millionen Euro zu verdoppeln. Dies entspricht einem Anstieg von 128 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ausschlaggebend waren laut Unternehmen höhere Ticketpreise und der späte Ostertermin, der heuer in den April fiel.

Diese Zahlen zeigen, dass Ryanair trotz der Herausforderungen am Standort Wien wirtschaftlich stark aufgestellt ist. Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in Wien konkret entwickeln wird und welche Auswirkungen mögliche Kürzungen auf den heimischen Flugverkehr haben könnten.

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