Salzkammergut nach der Kulturhauptstadt

Wie Kunst und Kulinarik die Region beleben

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Das Salzkammergut, bekannt als Kulturhauptstadt Europas 2024, entwickelt sich mit der Initiative „Aufbruch Salzkammergut!“ zu einer Modellregion für das ländliche Europa. Im Zentrum steht die langfristige Verankerung von Kunst und Kultur als Motor für gesellschaftliche, wirtschaftliche und regionale Entwicklung.

Von der Kulturhauptstadt zur Modellregion

Die Initiative „Aufbruch Salzkammergut!“ baut auf den Erfahrungen und Netzwerken des Kulturhauptstadtjahres auf und entwickelt diese gezielt weiter. Sie versteht sich als Expertin für Kulturentwicklung im ländlichen Raum – regional verankert und international vernetzt. Unter dem Leitsatz „Modellregion für das ländliche Europa“ arbeitet die Initiative daran, das Salzkammergut als zukunftsweisende Region und Good Practice Beispiel für Europa zu positionieren. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Jugendkultur, neuen kulturellen Ausdrucksformen, der Stärkung der regionalen Kulturszene und internationalen Zusammenarbeit.

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Christina Jaritsch, Projektleitung Aufbruch Salzkammergut, betont: „Wir haben erlebt, welche großen Veränderungen im regionalen Lebensgefühl wir spüren, wenn wir Kunst und Kultur – Zeitgenössisches, Jugendkultur, Neues, Internationales – in unser Leben lassen, aufgeschlossen sind und uns der Welt gegenüber öffnen – gerade deshalb, weil wir in einer ländlichen Region wirken.“

Ines Schiller, Bürgermeisterin von Bad Ischl, ergänzt: „Die Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024 war immer als nachhaltiger Impuls für die Region gedacht. Heute sehen wir, dass dieser Anspruch trägt: Das Salzkammergut ist weiterhin auf der internationalen Bühne präsent, und die Energie von 2024 wirkt nach.“

Kunst und Kultur als Werkzeuge

Die Arbeit von „Aufbruch Salzkammergut!“ orientiert sich an sieben Programmfeldern, die zentrale Zukunftsthemen wie Demokratie, Generationendialog, Naturkultur, Tourismus, Jugend und nachhaltige Mobilität sowie neue Arbeitsformen und digitale Transformation verbinden. Kunst und Kultur werden dabei bewusst als Werkzeuge verstanden, um gesellschaftliche Prozesse aktiv mitzugestalten und neue Perspektiven für den ländlichen Raum zu eröffnen.

Konkrete Projekte und Initiativen

Bereits in der Startphase 2025 wurden wichtige Grundlagen geschaffen: Treffen mit den Bürgermeistern der 23 Kulturhauptstadt-Gemeinden, ein Magazin mit 42 Interviews und „Kulturstammtische“ fördern den Austausch und die Vernetzung regionaler Akteure. Initiativen wie „Next Generation View“ geben jungen Menschen eine aktive Stimme. Projekte wie „Design.Technologie.Handwerk“ und das Netzwerk „Handwerk & Kultur“ verbinden traditionelles Wissen mit Innovation.

Info

Aktuelle Highlights und Termine:

  • 9. April 2026, 19:30 Uhr – Bad Ischl, PKS Villa Rothstein: „Aufmessers Schneide“ – Konzert der „Jazzfreunde Bad Ischl“.
  • 10. April 2026, 19 Uhr – Bad Ischl, Pfarrsaal: Jugend Kinoabend „Avatar: Fire & Ash“ (Gratis Eintritt + Popcorn).
  • 17. April 2026, 18:30 Uhr – Bad Ischl, Museum Hotel Austria: Ausstellungseröffnung „HIER GIBT ES NICHTS ZU SEHEN – ZIEHEN SIE (SICH) AUS!“.
  • 17. April bis 1. Mai 2026 – Faro (Portugal): „Acta Liquida“ beim Mar Motto Festival.
  • 24. April 2026, 17-23 Uhr – Bezirk Gmunden: „Lange Nacht der Forschung“.
  • Ab Mai 2026 – Ebensee: „DECORATOR“ Interventionen im öffentlichen Raum.
  • 1. bis 3. Mai – Traunkirchen: „Schlachthoffestival Traunsee 2026“.
  • 7. Mai 2026, 19 Uhr – Bad Ischl, YOUZ: Burgerabend von Next Generation You 2024+.
  • 22. Mai 2026, 16 Uhr – Bad Ischl: „Åhnlroas 2026“.
  • 31. Mai 2026, 17 Uhr – Bad Ischl, Stadtpfarrkirche St. Nikolaus: „Kirch’Klang“ – „Vom Dunkel zum Licht – Händels Auferstehung“.
  • 3. bis 5. Juli 2026 – Gmunden, Toscana Congress: Kunstmesse „POTENTIALS OÖ“.
  • 4. bis 26. Juli 2026 – Hallstatt, Bahnhof: Ausstellungseröffnung „Frauen am Bahnhof“ von Elizabeth Baum-Breuer.
  • 29. August 2026, ab 13 Uhr – Bad Ischl: „SalzkammerPride 2026“.
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