Die Silvretta Hochalpenstraße, eine wichtige Verkehrsader für Radfahrer, Motorradfahrer und Wanderer, bleibt aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten nach mehreren Felsstürzen für vier Jahre gesperrt. Diese Entscheidung des Straßenbetreibers illwerke vkw stellt eine erhebliche Herausforderung für die auf Tagesgäste angewiesenen Tourismusbetriebe der Region dar.
Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft
Der Bürgermeister von Gaschurn, Daniel Sandrell, vertritt die Interessen der Gemeinden im Montafon und sieht in der Sperre eine „Hiobsbotschaft“ für die von der Frequenz der Gäste abhängigen Betriebe. Die geologischen Untersuchungen ließen jedoch keine andere Wahl.
Lebensader für den Tourismus
Die Silvretta Hochalpenstraße ist seit Jahrzehnten eine entscheidende Lebensader für den Tourismus in der Region, insbesondere zwischen Partenen und Galtür. Bei Montafon Tourismus wird der Verlust der vielen Tagesausflügler und der wichtigen Verbindung nach Tirol bedauert.
Trotz der kurzfristigen Belastung wird das klare Bekenntnis des Aufsichtsrats der illwerke vkw zum langfristigen Erhalt der Straße positiv bewertet. Dies beendet Spekulationen über ein mögliches endgültiges Aus der beliebten Hochalpenstraße.








