Im Skigebiet Obertauern wird das Tourengehen auf den Pisten künftig untersagt. Laut Krone wird das Verbot mit Sicherheitsgründen begründet.
Sicherheitsrisiken auf den Pisten
Die Betreiber verweisen auf mögliche Gefahren durch Seile und Schläuche der Schneekanonen sowie durch die Präparierungsarbeiten. Diese Situationen bergen ein hohes Risiko für Personen, die sich zu Fuß bergauf bewegen. Zur Durchsetzung des Verbots werden zudem eigene Kontrollkräfte eingesetzt.
Park- und Verkehrsprobleme
Ein weiterer Punkt sind organisatorische Belastungen an Spitzentagen. Tourengeher beanspruchen oft Parkflächen, die eigentlich für Gäste mit Skipässen gedacht sind. Das führt zu Engpässen und zusätzlichen Kosten für das Management.
Bedeutung für Gastronomiebetriebe
- Weniger Mischverkehr
Wenn sich Tourengeher nicht mehr auf den Pisten bewegen, sinkt das Risiko von Konflikten und kritischen Situationen. Das schafft ein stabileres Umfeld für den laufenden Betrieb der Skihütten. - Klare Zielgruppen
Die Gastronomie kann das Angebot künftig stärker auf klassische Skifahrende ausrichten. Das erleichtert Planung und Kommunikation, besonders in stark frequentierten Zeitfenstern. - Möglicher Frequenzrückgang
Da Tourengeher oft spontan einkehren, kann das Verbot einen leichten Rückgang dieser Gästegruppe bedeuten. Gleichzeitig kann sich die Aufenthaltsdauer der Skifahrenden erhöhen, etwa bei Schlechtwetter oder in Ruhephasen. - Chancen für ein ruhigeres Marktumfeld
Weniger Durchmischung auf den Pisten kann zu einer entspannteren Gesamtsituation führen. Das kann das Erlebnis im Skigebiet positiv beeinflussen und so auch dem gastronomischen Angebot zugutekommen.








