Mit den ersten warmen Frühlingstagen steigt die Nachfrage nach Spargel im Lebensmitteleinzelhandel. Aktuell ist das Angebot noch überwiegend importiert, da die heimische Ernte erst Ende März/Anfang April beginnt. Österreichischer Spargel überzeugt durch Frische, kurze Transportwege und geprüfte Qualität.
Produktion und Marktentwicklung
Die Spargelproduktion in Österreich lag 2025 bei rund 2.807 Tonnen und stieg leicht gegenüber dem Vorjahr. Rund 65 Prozent der Produktion entfallen auf Niederösterreich, gefolgt von Oberösterreich mit 18 Prozent. Die restlichen Anteile verteilen sich auf weitere Bundesländer.
Im Handel wurden 2025 etwa 2.247 Tonnen Spargel verkauft, was einer leichten Mengenabnahme entspricht, während der Umsatz auf knapp 22 Millionen Euro anstieg. Höhere Preise und eine spätere Ernte führten zu einer stärkeren Präsenz importierter Ware.
Konsumverhalten und Bio-Trend
Spargel bleibt ein beliebtes Frühlingsgemüse mit einer Käuferreichweite von rund 33 Prozent. Die durchschnittliche Einkaufsmenge pro Haushalt liegt stabil bei etwa 1,7 Kilogramm. Der Bio-Anteil am Spargelmarkt beträgt 24 Prozent und wächst weiter.
Qualitätssicherung und Herkunft
Beim Einkauf sollten Verbraucher auf das AMA-Gütesiegel achten, das garantiert, dass der Spargel zu 100 Prozent in Österreich angebaut und kontrolliert wird. Die AMA-zertifizierten Betriebe erfüllen hohe Qualitätsstandards und sorgen für sichere, nachhaltige Produktion.






