Die Windkraft Simonsfeld hat mit dem offiziellen Spatenstich den Bau einer neuen Photovoltaikanlage in Klement, Gemeinde Ernstbrunn (NÖ), begonnen. Das Projekt stellt einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung einer nachhaltigen und sicheren regionalen Energieversorgung dar. Die Inbetriebnahme ist für Anfang April 2026 geplant.
Nachhaltige Nutzung und ökologischer Fokus
Die Anlage wird auf einer ehemaligen Deponie errichtet, einer Fläche, die agrarisch nicht nutzbar ist und sich daher ideal für dieses Vorhaben eignet. Mit einer Nennleistung von 1 MWp wird die Anlage künftig rund 1.000 MWh Strom pro Jahr erzeugen, was dem jährlichen Strombedarf von etwa 250 Haushalten entspricht.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Schutz der Natur und Artenvielfalt. Die Errichtung der Anlage wird von einer ökologischen Bauaufsicht begleitet, um den wertvollen pannonischen Trockenrasen und die dort beheimatete Sperbergrasmücke zu schützen.
Ideale Ergänzung: Photovoltaik und Windkraft
Die Kombination aus Windkraft und Photovoltaik ist entscheidend für eine stabile und sichere Stromversorgung. Während die Windkraft ihren Schwerpunkt im Winter hat, liefert die Photovoltaik vor allem im Sommer Energie. Diese Synergie stärkt die Versorgungssicherheit mit sauberem, regional erzeugtem Strom. Für die Windkraft Simonsfeld ist dies bereits die zweite PV-Anlage; die erste liefert seit fast 15 Jahren sauberen Strom in der Slowakei.
Regionales Engagement für eine nachhaltige Zukunft
Das Projekt wird von der Gemeinde Ernstbrunn und dem Land Niederösterreich begrüßt. Es wird als wichtiges Signal für eine nachhaltige Entwicklung gesehen, das zeigt, wie bestehende Flächen sinnvoll genutzt werden können. Gleichzeitig leistet die Anlage einen wertvollen Beitrag zur regionalen Energieversorgung und Wertschöpfung. Der Ausbau erneuerbarer Energien ist ein zentraler Baustein für die Energieunabhängigkeit Niederösterreichs.







