Zutaten für 6 mittelgroße Knödel:
150 – 200 g geschnittenes Knödelbrot aus altbackenen Semmeln
- 200 g blanchierter Spinat
- 50 g Bergkäse
- 20 g Butter
- 1 Esslöffel Mehl
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 1 – 2 Knoblauchzehen
- 2 – 3 Eier
- ~ 50 ml Milch
- Salz und Pfeffer
- Muskatnuss
- Braune Butter zum Beträufeln
- Parmesan zum Bestreuen
Zubereitung:
- Zwiebel und Knoblauch schälen und fein schneiden. Beides in Butter anschwitzen. Den blanchierten Spinat fein hacken, zur Zwiebel geben und etwas dünsten lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
- Spinat überkühlen lassen, die Eier dazugeben und das Ganze mit dem Pürierstab fein pürieren.
- Käse fein reiben.
- Knödelbrot, Spinatmasse, Milch, Mehl und Käse in eine Schüssel geben und gut vermischen. Die Masse zumindest 15 Minuten quellen lassen.
- Mit nassen Händen Knödel formen und in Salzwasser etwa 15 Minuten ziehen lassen.
- Knödel mit brauner Butter und frisch geriebenem Parmesan servieren.
Ratzeputz: Spinatknödel
Der Knödel steht für klassische Resteküche, der Spinatknödel ganz besonders, denn hier kann beinahe jede Zutat ein Lebensmittel sein, das zeitnah verkocht werden sollte. Beginnt der Spinat oder auch Bärlauch zu welken, ab in den Knödel, zu viel altbackenes Brot oder Semmeln sind ideal für die Knödelmasse. Ist der Käse bereits sehr fest, dann passt er feingerieben als Zutat. Dieser Klassiker der alpinen Südtiroler Küche lässt sich beliebig abwandeln. Statt Spinat schmecken auch Bärlauch, Mangold oder Brennnesseln, statt Bergkäse auch ein reifer Graukäse. Ein Muss ist aber die braune Butter zum Verfeinern, obwohl auch eine Salbeibutter sehr gut zu den Knödeln passt. Bleiben gekochte Spinatknödel übrig, so lassen sie sich als Geröstete Knödel mit Ei am nächsten Tag verwerten.







