Die Wintersaison bringt für Skifahrende in Österreich erneut steigende Preise mit sich. In einigen Regionen, etwa im Tiroler Sölden oder am Arlberg, überschreitet der Preis für einen Tagesskipass erstmals die 80-Euro-Marke. „Wir Betreiber versuchen die Preise so zu gestalten, dass wir keine Verluste machen“, erklärt Seilbahnen-Obmann Abgeordneter Franz Hörl (ÖVP) und verweist auf die gestiegenen Energie-, Personal- und Baukosten.
Dynamische Preisgestaltung und ihre Auswirkungen
Während manche Skigebiete wie die Zillertal Arena in Gerlos auf ein stabiles Preismodell setzen, das unabhängig von Saisonzeiten gilt, setzen andere auf dynamische Preisgestaltung („Dynamic Pricing“). Dabei schwanken die Preise je nach Auslastung und Wochentag. Hörl betont, dass die Zillertal Arena dieses Modell nicht einführt, da Familien in Stoßzeiten sonst benachteiligt würden. In Sölden hingegen variieren die Preise im Webshop je nach Tag, mit Höchstpreisen von bis zu 81,50 Euro für Erwachsene in der Hauptsaison.
Preisentwicklung in Vorarlberg und Salzburg
In Vorarlberg steigen die Preise für Skipässe in der Saison 2025/26 im Durchschnitt um vier Prozent. Die Preisspanne reicht von 24 Euro im kleinen Skigebiet Bazora-Gurtis bis zu 81,50 Euro am Arlberg. Einige Skigebiete setzen seit der Saison 2022/23 auf dynamische Preisgestaltung, wobei die Einstiegspreise zwischen 40,50 Euro und 56 Euro liegen. In Salzburg sind die Liftkartenpreise um zwei bis 4,5 Prozent gestiegen und nähern sich ebenfalls der 80-Euro-Grenze. Erich Egger, Sprecher der Salzburger Seilbahnwirtschaft, führt die Preissteigerungen vor allem auf hohe Personal- und Energiekosten zurück.
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