Ob klassisch vom Kalb oder als Variante mit Schwein oder Huhn: Das Schnitzel ist aus der österreichischen Gastronomie kaum wegzudenken. Besonders wichtig bleibt dabei die korrekte Bezeichnung. Ein echtes Wiener Schnitzel darf nur aus Kalbfleisch bestehen, andere Varianten müssen als Schnitzel Wiener Art bezeichnet werden.
Herkunft wird für Gäste wichtiger
Die AMA-Marketing rückt zum Tag des Schnitzels vor allem die Herkunft der verwendeten Lebensmittel in den Mittelpunkt. Für Gastronomiebetriebe geht es dabei nicht nur um das Fleisch selbst, sondern ebenso um Zutaten wie Eier, Mehl oder Erdäpfel.
Das Gütesiegel AMA GENUSS REGION soll Gästen im Außer-Haus-Verzehr Orientierung geben. Zertifizierte Betriebe müssen definierte Herkunfts- und Qualitätskriterien erfüllen und werden von unabhängigen Stellen kontrolliert.
Schnitzel wird gerne außer Haus gegessen
Gerade für die Gastronomie bleibt das Gericht wirtschaftlich relevant. Daten aus der RollAMA-Motivanalyse zeigen, dass Schnitzel besonders gerne im Wirtshaus bestellt wird. Laut den zuletzt veröffentlichten Zahlen essen 39 Prozent der Befragten Schnitzel lieber außer Haus, während 26 Prozent es bevorzugt zuhause konsumieren.
Damit liegt das Schnitzel bei den Gastro-Lieblingen auf dem zweiten Platz – nur Pizza wird noch häufiger bevorzugt außer Haus gegessen.
Regionalität als Profilierungsmerkmal
Für Wirte kann die Herkunft der Zutaten damit zunehmend auch zum Differenzierungsmerkmal werden. Gäste achten stärker darauf, wo Fleisch und andere Lebensmittel herkommen und wie transparent Betriebe darüber informieren.
Die AMA GENUSS REGION setzt genau hier an. Zertifizierte Gastronomiebetriebe stehen unter anderem für regionale Rohstoffe, kurze Wege und frische Zubereitung. Für die heimische Gastronomie bietet der Schnitzel-Tag damit nicht nur einen kulinarischen Anlass, sondern auch Gelegenheit, Herkunft und Qualität stärker sichtbar zu machen.
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