Mit mittlerweile 18 Millionen geretteten „Überraschungssackerln“ hat sich Too Good To Go in Österreich als eines der erfolgreichsten Social-Impact-Unternehmen etabliert. Für die heimische Gastronomie und Hotellerie ist die Plattform ein wirkungsvolles Instrument zur Kostenreduktion, Neukundengewinnung und zur Stärkung des eigenen Markenimages.
Ein einfacher Hebel gegen Lebensmittelverschwendung und für mehr Umsatz
Das Prinzip ist einfach und effektiv: Betriebe können überschüssige, aber einwandfreie Lebensmittel, die am Ende des Tages nicht mehr regulär verkauft werden können, in „Überraschungssackerln“ zu einem reduzierten Preis anbieten. Nutzer reservieren diese über die App und holen sie direkt im Betrieb ab.
Für Gastronomen und Hoteliers ergeben sich daraus klare betriebswirtschaftliche Vorteile:
- Reduzierung von Food Waste: Lebensmittel, die sonst entsorgt werden müssten, finden noch einen Abnehmer. Dies senkt direkt den Wareneinsatz und verbessert die Marge.
- Zusätzliche Einnahmen: Aus einem potenziellen Verlust wird ein zusätzlicher Umsatz generiert.
- Neukundengewinnung: Nutzer, die ein Sackerl abholen, betreten oft zum ersten Mal den Betrieb. Dies schafft die Möglichkeit, sie von der Qualität des Angebots zu überzeugen und als reguläre Gäste zu gewinnen.
- Positives Image und Nachhaltigkeits-Marketing: Die Teilnahme an Too Good To Go ist ein starkes, authentisches Signal für gelebte Nachhaltigkeit. Dies kann aktiv in der eigenen Kommunikation genutzt werden, um das Markenimage zu schärfen und eine umweltbewusste Zielgruppe anzusprechen.
Ein breites Partnernetzwerk als Erfolgsbeweis
In Österreich sind bereits rund 6.500 Partnerbetriebe Teil des Netzwerks. Von lokalen Bäckereien und Restaurants bis hin zu großen Hotelketten wie Hilton. Dieser breite Mix zeigt, dass das Modell für Betriebe jeder Größe und Ausrichtung funktioniert.
Die jüngste Partnerschaft mit McDonald’s Österreich, bei der rund 50 Restaurants ihre überschüssigen Süßspeisen aus dem McCafé über die App retten, ist ein weiterer starker Beweis für die Relevanz und Skalierbarkeit des Konzepts. Wenn ein globaler Systemgastronom auf dieses Instrument setzt, unterstreicht das dessen Effizienz und Potenzial.
Neue Geschäftsfelder zeigen die Vielseitigkeit
Too Good To Go entwickelt sich kontinuierlich weiter und erschließt neue Bereiche. Mit den Too Good To Go Paketen werden nun auch überschüssige Lebensmittel von Produzenten und Großhändlern direkt an die Endkunden geliefert. Selbst Blumenläden nutzen die Plattform, um überschüssige Ware zu retten. Dies zeigt die enorme Flexibilität des Modells, das weit über die klassische Gastronomie hinausgeht.
Für die Gastronomie- und Hotelleriebranche ist Too Good To Go somit ein etabliertes und einfach zu implementierendes Werkzeug, um wirtschaftlich und ökologisch nachhaltiger zu agieren. Die beeindruckende Zahl von 18 Millionen geretteten Sackerln in Österreich beweist, dass das Konzept sowohl von den Betrieben als auch von den Konsumenten hervorragend angenommen wird.







