Oper im Steinbruch 2026: Puccinis „Tosca“ in monumentaler Kulisse feiert 30-jähriges Jubiläum

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Vom 15. Juli bis 22. August 2026 verwandelt sich der Steinbruch St. Margarethen erneut in eine beeindruckende Bühne für die Oper im Steinbruch. Zum 30-jährigen Jubiläum steht mit Giacomo Puccinis Meisterwerk „Tosca“ eine neue spektakuläre Inszenierung auf dem Programm. Dabei verbindet das bewährte Kreativteam um Regisseur Thaddeus Strassberger und Kostümdesigner Giuseppe Palella barocke Ästhetik mit musikalischer Dramatik und entführt das Publikum in das Rom der Napoleonischen Kriege.

Barocke Bildsprache trifft emotionale Musik

Das Bühnenbild orientiert sich an der römischen Barockkunst mit Anleihen bei Caravaggio, Bernini und Borromini. Die historischen Schauplätze der Oper – Basilika Sant’ Andrea della Valle, Palazzo Farnese und Engelsburg – spiegeln sich in der opulenten Kulisse wider. Thaddeus Strassberger sieht die Bühne als aktiven Erzähler, der die politischen und religiösen Spannungen der Zeit spürbar macht. Die Kostüme verbinden dramatische Opulenz mit historischer Genauigkeit und geben den Figuren Authentizität.

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Musikalisch wird die Produktion von Puccini-Spezialist Valerio Galli geleitet. Die natürliche Akustik des Steinbruchs verstärkt die emotionale Kraft der Musik zusätzlich.

Internationales Star-Ensemble

In den Hauptrollen sind Joyce El-Khoury, Celine Byrne und Melissa Purnell als Floria Tosca zu erleben. Bror Magnus Tødenes, Yongzhao Yu und Adorján Pataki verkörpern Cavaradossi. Die Rolle des Scarpia übernehmen Ariunbaatar Ganbaatar, Hansung Yoo und Marco Caria. Das Ensemble umfasst zudem erfahrene Künstler wie Zoltan Nagy und Ilia Kazakov.

Auf Seite 2: Kultur als nachhaltiger Impulsgeber

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