Während der Schiffsverkehr auf Teilen der Donau aufgrund des außergewöhnlich niedrigen Wasserstands stark eingeschränkt ist, verkehrt der Twin City Liner weiterhin problemlos zwischen Wien und Bratislava. Der Schnellkatamaran, betrieben von der Central Danube Region Marketing & Development GmbH, einem Gemeinschaftsunternehmen der Wien Holding und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, profitiert von seinem geringen Tiefgang.
Geringer Tiefgang sichert Betrieb
Die Donau führt derzeit deutlich weniger Wasser als im langjährigen Durchschnitt, besonders in der Wachau und östlich von Wien bis Bratislava. Doch der Twin City Liner, liebevoll „Twinny“ genannt, kann seinen Betrieb uneingeschränkt fortsetzen. Selbst bei Vollauslastung mit bis zu 250 Passagieren verfügt das Schiff über einen geringen Tiefgang, der den regulären Verkehr auch bei niedrigen Wasserständen ermöglicht.
Severin Leopold und Gerd Krämer, Geschäftsführer der Central Danube GmbH, bestätigen: „Wir sind aktuell nicht in Sorge, dass wir aufgrund des Niedrigwassers nicht fahren können. In unserer 20-jährigen Betriebsgeschichte gab es noch keinen einzigen Tag, an dem der Twin City Liner wegen Niedrigwassers nicht gefahren wäre.“
Verlässliche Verbindung in herausfordernden Zeiten
Karin Ramser, Geschäftsführerin der Wien Holding, hebt hervor: „Der Twin City Liner zeigt gerade in herausfordernden Situationen eine seiner besonderen Stärken: Dank seines geringen Tiefgangs kann der Schnellkatamaran die Verbindung zwischen Wien und Bratislava auch bei niedrigen Wasserständen weiterhin aufrechterhalten. Das ist ein großer Vorteil für unsere Fahrgäste und ein Zeichen für die Leistungsfähigkeit dieses wichtigen Angebots der Wien Holding.“
Der Twin City Liner bleibt somit eine schnelle und komfortable Verbindung zwischen den beiden Donaumetropolen und ein verlässliches Angebot für Ausflüge, Städtereisen und den touristischen Verkehr. In der aktuellen Hauptsaison pendelt der Twin City Liner dreimal täglich zwischen Wien und Bratislava.






