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Klar gestellt: Zurück zu Ur-Lebensmitteln

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In Großstädten ist es üblich, dass Menschen regelmäßig Fast Food-Ketten besuchen oder sich Essen nach Hause liefern lassen. Burger, Pizza und vor allem Gebackenes und Frittiertes sind sehr beliebt und Pommes frites werden manchmal mehrmals die Woche gegessen. Auch im Supermarkt ist die Liste an Fertigprodukten lang. Doch ist das gesund?

Inzwischen werden hoch verarbeitete Lebensmittel oft täglich gegessen, sie sind nicht mehr die Ausnahme auf unserer Essensliste. Gemeint sind dabei Nahrungsmittel, die besonders viele Verarbeitungsschritte durchlaufen haben wie etwa Wurst, Tiefkühlpizza, salzige Snacks oder auch verschiedene Süßwaren. Frische unverarbeitete Lebensmittel werden dagegen weniger gegessen. Eine Ernährungsweise mit vielen hoch verarbeiteten Lebensmitteln wird für einen Anstieg verschiedener Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf- Erkrankungen oder Adipositas verantwortlich gemacht und erhöht das Risiko daran zu erkranken. Aber nicht alle hochverarbeiteten Lebensmittel sind im gleichen Maße für ein Erkrankungsrisiko verantwortlich. Zuckerhaltige Getränke, Wurst und Fertigfleischgerichte sind mit mehr Gesundheitsrisiken verbunden als Vollkornprodukte oder pflanzliche Fleisch- und Wurstersatzprodukte.

Wer hin und wieder ein Schnitzel mit Pommes oder einen Burger isst, ernährt sich nicht automatisch ungesund. Es kommt wie immer auf die Menge an. Viel frisches Gemüse und Obst, Lebensmittel mit einer kurzen Zutatenliste, ursprüngliche Nahrungsmittel wie unverarbeitete Cerealien oder einfache Gerichte sollten aber bevorzugt werden.

Roher Paprika Mag. Andrea Jungwirth Ernährungswissenschafterin
Mag. Andrea Jungwirth Ernährungswissenschafterin
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