Es kommt einem vor wie bei „Täglich grüßt das Murmeltier“: Nur startet das Radio in der Früh nicht mit „I Got You, Babe“, sondern mit Nachrichten von immergleichen Belastungsideen: Ein Bauernvertreter wünscht sich einen Nächtigungseuro (wie originell: für die Erhaltung der Almen), eine Wiener Politikerin einen Kultureuro (als ob unsere Gäste keine Eintritte zahlen würden), ein Wirtschaftsforscher eine Erhöhung der Ortstaxe.
Politiker sollen einfach die belasten, die sie nicht wählen, nicht wählen können. Doch das ist zu kurz gedacht: Weil auf der einen Seite die Preise schon angehoben werden mussten, teilweise bis an die Schmerzgrenze. Auf der anderen Seite – und deshalb blieb es wohl bei unausgereiften Ideen: Weil Österreich bei den Österreichern die beliebteste Destination ist. Kroatien, die Türkei oder Griechenland belegen bestenfalls den ersten Platz mit deutlichem Abstand zu Österreich. Weil erstens das Angebot passt. Und zweitens das Preis-Leistungs- Verhältnis. Und das muss auch so bleiben. Deshalb, liebe Politik, Finger weg von unseren Preisen. Die regelt der Markt. Und das ist auch gut so!







