Was will er, was braucht er? Und vor allem: Wie viel Technik ist tatsächlich notwendig? Letzteres ist ein Grundbedürfnis des modernen Hotelgastes, die technische Grundausstattung muss daher stimmen, eigene Geräte müssen problemlos zu verwenden sein. Langwierige Anmeldeprozesse, die immer wieder neu implementiert werden müssen, nerven. Entertainment auf hohem Niveau ist eine Selbstverständlichkeit, ebenso die einfache Beschaffung von Basis-Infos.
Aber dann wird’s schon sehr menschlich, und zwar, wenn es um persönliche Bedürfnisse geht. Ein Spezialwunsch zum Frühstück, ein Tipp für die Mittagspause beim Seminar oder für den sonnigen Nachmittag – hier punktet eindeutig das persönliche Gespräch an der Rezeption. Daher eine kleine Anregung an alle ambitionierten Hoteliers: Bitte schult Eure Mitarbeiter auch hinsichtlich Umfeld und Region, ebenso, was Öffi- Verbindungen angeht. Denn als Gast möchte ich zu all dem eine korrekte und rasche Antwort, auch wenn mein Smartphone (fast) alles weiß. Zudem besteht hier für den Hotelier die Möglichkeit, einen persönlichen Tipp für die Region abzugeben und so die regionale Wertschöpfung zu forcieren.
Und eine ganz persönliche Bitte an alle Betreiber von Unterkünften: Wenn ein Gast an der Rezeption deponiert, dass die Zimmerreinigung nicht täglich notwendig ist, dann sollte diese Information auch den Zimmerservice erreichen. Inklusive der Tatsache, dass aufgehängte Handtücher immer eine Weiterverwendung bekunden - was auch das entsprechende Infotaferl unterstreicht. Leider kommt das aber bei den Zimmerdamen- und -herren nicht immer an und das ist schade. Denn diese kleine Entscheidung ist ein großer Schritt zur Nachhaltigkeit.







