Der Versuch, am Zürcher Weihnachtsmarkt ausschließlich Kartenzahlung zu erlauben, hat für Unruhe unter den Marktbetreibenden gesorgt. Viele Betriebe fürchten bürokratische Hürden, höhere Transaktionskosten und eine geringere Spontankauf-Bereitschaft der Gäste. Besonders Gastronomie-Stände sind auf schnelle Abläufe und einfache Zahlungsmodelle angewiesen, weshalb Bargeld für viele weiterhin unverzichtbar bleibt.
Das angekündigte Verbot sollte Sicherheitsrisiken reduzieren und die Abrechnung erleichtern. Die Standbetriebe wurden verpflichtet, ausschließlich Kartenzahlung anzunehmen, bei Verstößen waren Geldstrafen vorgesehen. Die Reaktionen fielen deutlich aus. Gäste äußerten Unverständnis, Betreibende kritisierten den Eingriff in ihre Betriebsfreiheit.
Nach breiter Kritik wurde der Plan zurückgenommen. Bargeld wird wieder akzeptiert. Für die Gastronomie und Hotellerie zeigt der Fall, wie stark Zahlungsgewohnheiten nach wie vor variieren. Digitale Systeme werden geschätzt, doch flexible Angebote bleiben entscheidend, um Gäste nicht auszuschließen und Umsätze zu sichern.






