Sonntag - 08.02.2026
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Resteküche nach den Feiertagen: Gerichte gegen Lebensmittelverschwendung

Mit Rezepten von Bäuerinnen "das Beste aus dem Reste vom Feste" machen

Die Weihnachtszeit ist für viele der kulinarische Höhepunkt des Jahres. Nach den Festessen bleiben jedoch oft Berge an Bratenresten, Gemüse, halben Truthähnen oder Keksen übrig. Anstatt die Lebensmittel wegzuwerfen, lohnt es sich, sie in neue Gerichte zu verwandeln. „Mit etwas Kreativität lassen sich nahezu alle Zutaten neu kombinieren und weiterverwenden – ganz nach dem Motto: Beim Kochen kreativ sein, beim Backen präzise arbeiten“, erklärt Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger.

Die Vielfalt der Resteküche

Österreichische Bäuerinnen zeigen, wie einfach die Resteverwertung sein kann. Bratenreste lassen sich in Knödelfüllungen, Fleischstrudel, Krapfen oder traditionelle Hausmannskost wie Grenadiermarsch verwandeln. Rindfleisch wird zu Salat, Sauerem Rind oder Sulz. Übrig gebliebenes Gemüse eignet sich für Strudel, Laibchen, Aufläufe oder Palatschinken mit Gemüsefüllung. Selbst Süßes kann eine zweite Chance bekommen: Weihnachtskekse und Lebkuchen werden zu Parfait, Aufläufen oder raffinierten Desserts verarbeitet. Konkrete Rezeptideen finden Interessierte auf www.esserwissen.at und www.regionale-rezepte.at.

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Bewusst einkaufen und richtig lagern

Neben kreativen Rezepten betonen die Bäuerinnen die Bedeutung bewusster Vorratshaltung. „Viele Produkte landen im Müll, weil zu große Mengen eingekauft oder Speisereste falsch gelagert werden“, sagt Neumann-Hartberger. Einkaufszettel, Überdenken von Großpackungen und korrektes Lagern verlängern die Haltbarkeit entscheidend. Übrig gebliebene Suppe lässt sich beispielsweise in Eiswürfelbehältern einfrieren, und Weihnachtskekse bleiben wochenlang frisch, wenn sie portionsweise eingefroren werden.

Resteküche als Beitrag zu Klima und Ressourcen

Die Resteverwertung hat selbstverständlich auch einen ökologischen Nutzen. Denn österreichische Haushalte entsorgen jährlich über eine halbe Million Tonnen genießbare Lebensmittel. Wer bewusst kocht, clever lagert und vorhandene Zutaten nutzt, schützt Klima und Ressourcen. Gleichzeitig entstehen neue Lieblingsgerichte, die aus dem vermeintlichen Überfluss echte Genussmomente machen.

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