Die Weinernte 2026 verlief in der Steiermark so früh wie nie zuvor. Bereits Ende August begann die Lese für die Sektproduktion, gefolgt vom zügigen Start der Hauptlese Anfang September. Mediterrane Einflüsse mit warmen Sommerphasen und rechtzeitigen Niederschlägen sicherten eine optimale Entwicklung der Reben. Während der entscheidenden Reifephase sorgte der Wechsel von sonnigen Tagen und kühlen Nächten für ideale Bedingungen. Das Ergebnis sind vollkommen gesunde, aromaintensive Trauben mit ausgewogenen Zucker- und Säurewerten.
Ertragsmenge auf dem Niveau einer Normalernte
Anders als in vielen anderen Weinbauregionen blieben größere trockenheitsbedingte Schäden in den steirischen Rieden aus. Die Erntemenge bewegt sich nach ersten Schätzungen der Wein Steiermark auf dem Niveau einer soliden Normalernte und dürfte den Fünfjahresschnitt sogar leicht übertreffen. Stefan Potzinger, Obmann der Wein Steiermark, und Geschäftsführer Martin Palz berichten von einer gut organisierten Lese. Für Gastronomen und Weinliebhaber zeichnet sich ein Weinjahrgang ab, der durch Lebendigkeit, Frische und eine ausgeprägte Leichtigkeit besticht.
Steirischer Weinherbst und Junker-Präsentation in Graz
Mit dem Abschluss der Lese beginnt in den Anbaugebieten die stimmungsvolle Zeit des steirischen Weinherbstes. Regionale Weinfeste und traditionsreiche Buschenschanken laden zum Verkosten der neuen Weine ein. Als kulinarisches und gesellschaftliches Highlight der Saison steht bereits der 4. November 2026 fest: Bei der feierlichen Junkerpräsentation in Graz wird der erste Jahrgangsbote offiziell vorgestellt, der die Hochsaison für den steirischen Wein in der Gastronomie einläutet.
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