In einer offiziellen Stellungnahme reagiert die Stadt Wien auf die schweren Vorwürfe rund um das städtische Weingut Cobenzl. Der zuständige Forst- und Landwirtschaftsbetrieb (MA 49) weist den Vorwurf der Verheimlichung oder missbräuchlichen Kommunikation entschieden zurück und stellt klar, dass die kurzfristige Umstellung eines Teils der Rebflächen proaktiv und korrekt gehandhabt wurde.
Interne Qualitätskontrolle als Auslöser
Laut der Stellungnahme war eine standardmäßige, strenge interne Qualitätskontrolle der Auslöser für die Maßnahmen. Im Rahmen dieser Kontrolle konnte der Einsatz von chemischem Dünger auf einem Teil der Rebflächen am Bisamberg nicht ausgeschlossen werden.
Dieser Verdacht wurde von der MA 49 umgehend und formell korrekt an die Landwirtschaftskammer Wien sowie an die zuständige BIO-Zertifizierungsstelle gemeldet.
Kein falsch deklarierter Wein im Handel
Durch dieses proaktive Handeln konnte laut Stadt Wien rechtzeitig sichergestellt werden, dass kein Wein falsch bezeichnet oder etikettiert wurde. Es sei somit auch kein Wein aus den betroffenen Flächen als BIO-Wein in den Handel gelangt.
Für die Gastronomie und Hotellerie, die als wichtige Partner Weine des Weinguts Cobenzl führen, ist diese Klarstellung von entscheidender Bedeutung. Sie signalisiert, dass die internen Kontrollmechanismen gegriffen haben und dass die Gefahr, unwissentlich falsch deklarierten Wein an Gäste auszuschenken, offenbar nicht bestand.






