Berichte des KURIER über massive Unregelmäßigkeiten beim städtischen Weingut Cobenzl sorgen für erhebliche Unruhe in der Wiener Wein- und Gastronomieszene. Die Vorwürfe, dass der Bio-zertifizierte Vorzeigebetrieb konventionelle Methoden eingesetzt haben soll, werfen grundlegende Fragen zur Verlässlichkeit von Zertifikaten und zur Transparenz in der Lieferkette auf.
Der Kern des Vorwurfs: Bio-Schein und konventionelle Realität?
Im Zentrum des mutmaßlichen Skandals steht der Vorwurf, dass das Weingut Cobenzl, das als Aushängeschild der Stadt Wien gilt und vollständig Bio-zertifiziert ist, über Monate hinweg konventionell und mit chemischen Hilfsmitteln gewirtschaftet haben soll. Gleichzeitig wurde nach außen weiterhin mit dem prestigeträchtigen Bio-Image geworben.







