Anlässlich dessen geben Frauen aus den Bereichen Kulinarik, Gastronomie, Hotellerie und Handel Einblicke in ihre Erfahrungen rund um Gleichberechtigung, Rollenbilder und strukturellen Wandel im Arbeitsleben. Die Statements einiger Protagonistinnen zeigen, was gut läuft, aber auch, was weniger gut läuft.
Uschi Huber, Geschäftsführung von RTK ((Round Table Konferenzhotels):
„Frauen tragen Verantwortung, gestalten Prozesse und treffen, In Führungspositionen bedeutet das: Verantwortung übernehmen, sichtbar wirken und Einfluss geltend machen – ohne Kompromisse. Engagement allein reicht nicht; es braucht Frauen, die ihre Leistung einfordern, klare Grenzen setzen und Strukturen herausfordern, die Gleichberechtigung noch immer bremsen. Leistung, Kompetenz und Einfluss müssen selbstverständlich anerkannt werden.“
Karoline Klezl, Geschäftsführerin der Restaurants und Kaffeehäuser der Familie Querfeld:
„Als Mutter zweier Kinder und Geschäftsführerin ist es mir wichtig, dass wir kulturelles Erbe nicht bewahren, um es zu konservieren, sondern um es weiterzudenken und für kommende Generationen relevant zu halten. Wir entwickeln unsere Restaurants und Kaffeehäuser zu offenen Orten weiter, an denen Dialog und Vielfalt Platz haben. Mit der Initiative Stadtfrau schaffen wir Sichtbarkeit für weibliche Perspektiven und eröffnen Räume für Austausch über Vereinbarkeit, Leadership und die Frage, wie wir die Gegenwart und Zukunft gemeinsam gestalten wollen.“
Margit Anglmaier, Head of Marketing and Communications, Beko (Hersteller von Haushaltsgeräten):
„Wir leben in einer schnelllebigen, leistungsorientierten Zeit. Umso bedeutungsvoller ist es, sich manchmal auf das zurückzubesinnen, was uns als Menschen wirklich ausmacht. Diversität und Inklusion als auch Gleichberechtigung sollte dazu längst dazugehören.“
Julia Flotzinger, Head of Delivery Operations, Lieferando Österreich:
„Logistik und Tech sind längst keine reinen Männerdomänen mehr. Nicht nur am Weltfrauentag, sondern täglich zeigen wir: Die Umsetzung von innovativen Lösungen funktioniert dann am besten, wenn unterschiedliche Perspektiven mitwirken.“
Barbara „Barbie“ Bauer, Geschäftsführerin J. Hornig Kaffeebar Wien:
„Die Kaffeebranche ist noch immer stark männlich geprägt – dabei braucht gutes Handwerk Vielfalt. Der Weltfrauentag erinnert daran, dass Talent, Leidenschaft und Führungsstärke kein Geschlecht kennen. Umso wichtiger sind Sichtbarkeit, gegenseitige Unterstützung und Netzwerke, die Frauen ermutigen, ihren Platz in der Branche einzunehmen und aktiv mitzugestalten.“
Stefanie Rieder, Head of Logistics S. Spitz GmbH:
„Die Industrie braucht Frauen. Nicht als Quote, sondern als entscheidenden Erfolgsfaktor. In der Logistik ist kein Tag wie der andere: Schnelligkeit, Veränderung, Verantwortung und konsequente Führungsarbeit prägen meinen Alltag. Bei Spitz schätze ich das Vertrauen, Entscheidungen treffen zu dürfen, die Möglichkeit, mich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln und Rahmenbedingungen vorzufinden, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. Bildung ist für mich der Schlüssel für Selbstbestimmung und für Chancengleichheit. Nur in einem Wirtschaftsumfeld mit echter Chancengleichheit zählt Leistung anstatt klassischer Rollenbilder.“









