Digitales Potenzial in der Gastronomie: Wie Betriebe mit bestehenden Tools bis zu 70.000 Euro jährlich sparen können

TitelbildGastronovi
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Viele Gastronomiebetriebe nutzen bereits digitale Kassensysteme, Reservierungstools und Warenwirtschaftslösungen. Doch ein großer Teil der integrierten Funktionen bleibt oft ungenutzt. Laut einer internen Auswertung von Gastronovi, einem führenden Anbieter cloudbasierter Gastronomie-Software, setzen weniger als zehn Prozent der Kunden manche verfügbare Tools aktiv ein. Dabei bieten diese zahlreiche Möglichkeiten zur Automatisierung und Optimierung von Prozessen, was bares Geld spart.

Digitale Sichtbarkeit erhöhen und Reservierungen optimieren

Viele Kassensysteme ermöglichen die direkte Synchronisierung mit Google My Business, wodurch Online-Sichtbarkeit ohne Mehraufwand steigt und doppelte Datenpflege entfällt. Direktreservierungen über Google oder Google Maps sind häufig mit wenigen Klicks aktivierbar und können in Tourismusregionen bis zu 30 Prozent der Reservierungen ausmachen. Digitale Speisekarten, eingebettet per Plugin in die eigene Webseite, sorgen für aktuelle Informationen und Kosteneinsparungen.

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Gasterlebnis verbessern und Impulskäufe fördern

Der sogenannte Mixed Service kombiniert klassische Bedienung mit digitaler Nachbestellung per QR-Code am Tisch. Gäste können so eigenständig weitere Getränke oder Desserts bestellen, was Impulskäufe fördert, ohne dass der Service komplett umgestellt werden muss. Automatisierte Feedback-Anfragen und Gutscheinaktionen erhöhen die Rücklaufquote und helfen, negative Bewertungen frühzeitig abzufangen. Automatisierte Terminerinnerungen per E-Mail oder SMS reduzieren No-Shows.

Produktivität steigern und wirtschaftliche Potenziale ausschöpfen

Digitale Küchenmonitore ersetzen fehleranfällige Thermobons und handgeschriebene Zettel, koordinieren Stationen und informieren das Servicepersonal in Echtzeit. Betriebe berichten von weniger Stornierungen und effizienteren Abläufen. In der Buchhaltung ermöglichen direkte Schnittstellen zu Diensten wie DATEV die automatisierte Übertragung vorkontierter Umsatzdaten, was den manuellen Aufwand reduziert. Digitale Gutscheinverkäufe sorgen für sofortige Liquidität und zusätzlichen Gewinn durch nicht eingelöste Gutscheine.

Bestehende Software konsequent nutzen

Viele Gastronomen warten auf neue Innovationen, doch das größte Potenzial liegt oft in bereits vorhandenen Funktionen. Wer bestehende Software-Tools konsequent aktiviert und nutzt, kann Marketing, Gasterlebnis, Produktivität und Wirtschaftlichkeit gleichzeitig verbessern – ohne zusätzliche Investitionen. Eine konservative Beispielrechnung zeigt ein Einsparungspotenzial von rund 5.850 Euro monatlich beziehungsweise über 70.000 Euro pro Jahr.

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