Wien als Vorreiter für Stadtresilienz und Nachhaltigkeit

Internationale Konferenz für widerstandsfähige Städte

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Vom 28. bis 29. August findet in Wien der „Resilient Europe Summit“ statt. Die Konferenz in den Räumlichkeiten der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist Teil einer internationalen Veranstaltungsreihe, die von den Päpstlichen Akademien für Wissenschaften und Sozialwissenschaften gemeinsam mit Partnern organisiert wird. Ziel ist es, innovative Strategien für widerstandsfähige Städte zu entwickeln, den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu fördern und junge Menschen aktiv einzubinden. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig eröffnete die Tagung offiziell.

Konkrete Maßnahmen für ein lebenswertes Wien

In seiner Eröffnungsrede stellte Bürgermeister Ludwig die Strategie Wiens vor und hob die bereits erzielten Erfolge hervor: „Wien hat 2024 das heißeste Jahr seiner Messgeschichte erlebt. Darauf reagieren wir mit entschlossenen Maßnahmen, damit die Stadt auch künftig lebenswert und leistbar bleibt.“ Wien verfolgt das Ziel, bis 2040 klimaneutral und bestmöglich an zukünftige Entwicklungen angepasst zu sein. Mit der Smart Klima City Strategie und dem Klimafahrplan setzt die Stadt mehr als 100 Maßnahmen um – vom Ausstieg aus Gas über thermische Sanierungen bis hin zu innovativen Projekten wie den „Wiener Wäldchen“ zur Abkühlung des Stadtklimas.

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Technologische Innovationen und Kreislaufwirtschaft

Ein bedeutender Beitrag zur nachhaltigen Wärmeversorgung leisten die Nutzung von Tiefengeothermie und der Bau der stärksten Großwärmepumpe Mitteleuropas, die künftig hunderttausende Haushalte mit nachhaltiger Wärme versorgen soll. Ergänzend setzt Wien stark auf Kreislaufwirtschaft, etwa mit dem erfolgreichen Second-Hand-Markt „48er-Tandler“. Diese Maßnahmen zeigen den ganzheitlichen Ansatz der Stadt im Umgang mit den Herausforderungen des Klimawandels.

Wien übernimmt Verantwortung und gestaltet Zukunft

Die bisherigen Fortschritte unterstreichen Wiens Vorreiterrolle: Seit 1990 konnten die CO₂-Emissionen um ein Drittel gesenkt werden, der Energieverbrauch pro Kopf liegt unter dem österreichischen Durchschnitt. 74 Prozent aller Wege werden bereits mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Rad oder zu Fuß zurückgelegt. Ein eigenes Klimaschutzgesetz, ein Klimabudget sowie der Wiener Klimarat sichern die konsequente Umsetzung der Ziele bis 2040. Bürgermeister Ludwig betont: „Wien übernimmt Verantwortung und bringt seine Erfahrungen aktiv in die internationale Diskussion ein.“ Das Konzept „MAST – Mitigation, Adaptation, Societal Transformation“ steht im Mittelpunkt: Emissionen reduzieren, Anpassungen umsetzen und gesellschaftliche Transformation fördern. Besonders wichtig sei die Einbindung junger Menschen:

„Es geht um ihre Zukunft. Wien zeigt, dass die notwendige Transformation nicht nur Herausforderung, sondern auch Chance für eine gerechte und nachhaltige Zukunft ist.“

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