Dienstag - 09.12.2025
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Klar gestellt: Wildobst hat die Nase vorn

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Als Wildobst gelten Früchte, die vom Menschen nur mehr selten genutzt werden, aber wenig durch Züchtungen veredelt wurden. Jedoch sind die meisten Arten roh nicht genießbar oder schmecken bitter oder herb. Aber gerade diese Stoffe, die beim Kulturobst weggezüchtet worden sind, machen die „wilden“ Sorten so wertvoll. Schlehe, Dirndl und Co. sind reich an wertvollen Inhaltsstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen, Fruchtsäuren, Pektinen, Gerbsäuren und sogenannten sekundären Pflanzenstoffen.

Jetzt im Herbst haben viele Wildobstsorten Saison. Sanddorn ist besonders reich an Vitamin C und enthält etwa 10 Mal so viel wie Zitrusfrüchte. Er zählt, wie die Hagebutte auch, zu den Vitamin Creichsten heimischen Früchten. Die Beeren sind zudem reich an Carotinoiden und an Flavonoiden und wirken gesundheitsfördernd und stärkend. Die Früchte der Schlehe schmecken erst, wenn der Frost sie geküsst hat. Sie sind vitaminreich, wirken zellschützend. Der hohe Gehalt an Antioxidantien, speziell an Polyphenolen, den OPC (Oligomere Proanthocyanidine), wirkt als Radikalfänger. Hagebutten zählen zu den gesündesten Wildfrüchten in Österreich, sie enthalten sogar 20 Mal so viel Vitamin C wie Zitronen. Zudem ist die Frucht reich an Lycopin (bekannt von der Tomate), das antioxidativ wirkt. Das in Samen und Fruchtfleisch enthaltene Galactolipid, wird sogar medizinisch genutzt. Hagebuttenpulver kann so bei Arthrose helfen, da es die Entzündung mildert und den Knorpelabbau verzögert.

Roher Paprika Mag. Andrea Jungwirth Ernährungswissenschafterin
Mag. Andrea Jungwirth Ernährungswissenschafterin
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