Auch wenn die Skisaison in Vorarlbergs Wintersportregionen offiziell erst im Dezember startet, registrieren die Hotels und Skigebiete bereits jetzt eine hohe Nachfrage. Laut Heike Ladurner-Strolz, Obfrau der Sparte Hotellerie in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, werden Aufenthalte wieder deutlich langfristiger gebucht als in den Jahren vor der Coronavirus-Pandemie.
Stabile Buchungslage für Weihnachts- und Jännerzeit
Besonders rund um die Weihnachtszeit sei die Auslastung erfreulich hoch, auch der Jänner zeige eine solide Grundauslastung. Für die Osterzeit lasse sich die Buchungssituation aktuell noch nicht genau einschätzen.
Einfluss von Dynamic Pricing auf Frühbuchungen
Ein wichtiger Grund für die frühzeitigen Buchungen sei das sogenannte Dynamic Pricing. Bei diesem Preismodell passen Hotels ihre Zimmerpreise flexibel an die Nachfrage an. Wer früh bucht, profitiert häufig von günstigeren Konditionen. Bei Kurzurlauben am Wochenende oder wetterabhängigen Aufenthalten spielt der aktuelle Wetterbericht hingegen nach wie vor eine entscheidende Rolle.
Outdoor und Wellness gewinnen an Bedeutung
Die Nachfrage der Gäste beschränkt sich nicht mehr nur auf Skifahren. Outdoor-Aktivitäten wie Schneeschuh- oder Winterwanderungen und Wellness-Angebote werden zunehmend nachgefragt. Schon im November reisen erste Gäste an, die diese Angebote nutzen möchten. Zudem gewinnen internationale Märkte zunehmend an Bedeutung, darunter neben den klassischen Gästen aus Deutschland, der Schweiz und den Benelux-Staaten auch Überseemärkte wie die USA oder Kanada.
Vorarlberg setzt somit auf eine Kombination aus langfristigen Buchungen, flexiblen Preismodellen und vielfältigen Freizeitangeboten, um die Wintersaison erfolgreich zu gestalten.







