Der Wirtschaftsbund Österreich lehnt Forderungen nach einer Anhebung der Grundsteuer entschieden ab. Wirtschaftsbund-Generalsekretär Kurt Egger betont, dass Österreich bereits ein Höchststeuerland sei und das Land ein Ausgaben- statt eines Einnahmenproblems habe. Statt neuer Steuern fordert er eine Senkung der Staatsquote und konsequente Entlastungsmaßnahmen für heimische Unternehmen.
Grundsteuer-Anhebung: Eine Investitionsbremse
„Wir lehnen Forderungen nach einer Anhebung der Grundsteuer ganz klar ab. Österreich ist bereits ein Höchststeuerland. Wir haben kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. Statt neuer Steuern muss endlich die viel zu hohe Staatsquote gesenkt werden“, sagt Kurt Egger. Eine Anhebung der Grundsteuer wäre eine zusätzliche Kostenbelastung und Investitionsbremse, die die Situation für Unternehmen nur weiter verschärfen würde.
Forderungen nach Entlastung und Planungssicherheit
Egger fordert stattdessen:
- Weniger Bürokratie: Abbau unnötiger Hürden für Unternehmen.
- Niedrigere Lohnnebenkosten: Entlastung der Betriebe und Schaffung von Arbeitsplätzen.
- Leistbare Energiepreise: Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit.
- Echte Anreize für Leistung: Förderung von Unternehmertum und Innovation.
„Österreich braucht Entlastung und Planungssicherheit, nicht immer neue, ideologisch motivierte Belastungsideen auf Kosten von Leistung, Eigentum und Investitionen“, so Egger.
Für die Gastronomie und Hotellerie, die stark von fixen Kosten wie Grundsteuern und Energiekosten betroffen ist, sind diese Forderungen von großer Bedeutung. Eine Erhöhung der Grundsteuer würde die ohnehin schon angespannten Margen weiter schmälern und Investitionen in Modernisierung und Expansion erschweren. Stattdessen sind stabile und planbare Rahmenbedingungen entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu sichern und Arbeitsplätze zu erhalten.







