Eine Delegation von rund 15 Vertretern montenegrinischer Gemeinden besuchte am 18. und 19. Mai 2026 das Zillertal und das Alpbachtal. Ziel war es, Einblicke in die nachhaltige Regionalentwicklung Tirols zu gewinnen und Ideen für Montenegro mitzunehmen. Der Studienbesuch wurde im Rahmen des EU-Beitrittskandidatenstatus von Montenegro organisiert.
Alpbachtal im Fokus: Kultur und Zusammenarbeit
Im Alpbachtal lernte die Delegation Alpbach als „Dorf der Denker“ kennen. Der einheitliche Holzbaustil und das gewachsene Ortsbild zeigen die starke Verankerung von Tradition und Identität. Im Congress Centrum Alpbach wurde sichtbar, wie das Bergdorf als internationaler Treffpunkt für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft fungiert und eng mit regionalen Betrieben zusammenarbeitet. Projekte wie „Lebensraum Alpbachtal“ standen im Mittelpunkt des Austauschs.
Naturerlebnis und Kulturvermittlung
Am Reintalersee und im Museum Tiroler Bauernhöfe in Kramsach sah die Delegation, wie Naturerlebnis, Barrierefreiheit und Kulturvermittlung zusammenspielen. Barrierefreie Wege, ein Inklusionspark am See und das Freilichtmuseum machen Geschichte und Landschaft für Gäste und Einheimische erlebbar.
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