Gerade im Herbst und Winter sind Zitrusfrüchte sehr gefragt, da sie reich an Vitamin C sind. Viele schwören auf eine zusätzliche Ration an Vitaminen, um sich vor grippalen Infekten zu schützen, auch wenn heimisches Obst Zitrusfrüchten beim Vitamingehalt in nichts nachsteht. Man isst gerne eine Orange oder Mandarine, weil sie so gesund ist, schält die Frucht mit den Händen und nascht die einzelnen Spalten mit Genuss. Kaum jemand denkt daran, welche unerwünschten Stoffe sich auf der Schale befinden. Diese könnten jedoch den Appetit gründlich verderben. Damit Zitrusfrüchte nicht so rasch verderben, wird die Schale nach der Ernte behandelt. Die pilzabtötenden Stoffe dienen dazu, die Früchte zu konservieren und vor frühzeitigem Verderb zu schützen. Diese Mittel verbleiben zwar fast vollständig auf und in der Schale, gelangen aber durch das Schälen auf die Haut und wer sich nach dem Schälen der Frucht die Hände nicht gründlich wäscht, isst sie mit. Dasselbe gilt fürs Saftpressen. Wer gerne einen frisch gepressten Orangensaft trinkt, sollte die Früchte gründlich waschen und erst anschließend auspressen. Das sollte auch für das Frühstücksbuffet im Hotel gelten.
Bezeichnungen wie „Schale nicht zum Verzehr geeignet“, „konserviert mit…“ sind häufige Hinweise auf der Verpackung. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, kauft am besten Bio-Früchte, die ohne Pestizide kultiviert werden und auch nach der Ernte nicht mit Oberflächenkonservierungsmittel behandelt werden dürfen.









